Die Farbe des Wassers
Endlich wieder eine Eigenproduktion des Stadttheaters Minden. Das Theaterstück “Die Farbe des Wassers” von Bernd Gieseking handelt von der Reise des Mindener Forschers Franz Boas und seines Begleiters Wilhelm Weike. TrendTV durfte bei den Proben zuschauen und sprach mit dem Regisseur Holger Müller-Brandes.
Premiere ist am 23.10. Weitere Aufführungen folgen bis zum 29.10.2010 und am 06.11. und 07.11.2010.
Zur Geschichte:
Im Jahr 1883/84 geht der deutsche Wissenschaftler Franz Boas von Minden aus für ein Jahr auf eine Forschungsreise in die Arktis, nur begleitet von seinem Diener, Wilhelm Weike aus Häverstädt. Die erste Begegnung mit den Inuit ist besonders für Boas beinah schokkierend. Ein Ereignis verhindert zeitweise fast alle Arbeiten. Viele Inuit sind infiziert mit Krankheiten, von Walfängern eingeschleppt, und sie geben Boas, der helfen will, die Schuld, wenn jemand nach seinem Besuch verstirbt. Die Reisenden verirren sich im Eis und finden erst nach einer 24stündigen Wanderung halb erfroren die nächste Inuit-Siedlung. Weike erfriert sich dabei die Füße und Boas lässt ihn, von Ehrgeiz und Sorge um die Forschungsreise getrieben, bei den Inuit zurück. Weike gelingt es, auch ohne sprachliche Mittel anfangs, mit den Inuit in Kommunikation zu treten. Ein wichtiges Element der Kommunikation wiederum für Boas ist sein Tagebuch. Boas erklärt sich kurz vor der Reise seiner späteren Frau Maria Krackowitzer und schreibt ihr als seinem stets präsenten Gegenüber ein berührendes Liebestagebuch aus dem Eis.
(Quelle: http://www.stadttheater-minden.de)
Schreiben Sie einen Kommentar: